FORTY! Spielregeln einfach erklärt: Anleitung, Missionen & Strategietipps
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FORTY! Spielregeln einfach erklärt: Anleitung, Missionen & Strategietipps
Fünf Handkarten. Eine geheime Mission. 50 Punkte bis zum Sieg.
FORTY! ist schnell verstanden – aber deutlich taktischer, als es auf den ersten Blick wirkt.
Denn dein Ziel ist nicht, einfach möglichst viele Karten loszuwerden. Du musst Missionen vorbereiten, Kartenkombinationen sammeln, deine Mitspieler beobachten und Spezialkarten im richtigen Moment einsetzen.
Und genau darin liegt der Reiz:
Die Regeln sind einfach. Die Entscheidungen sind es nicht immer.
In dieser Anleitung erklären wir dir Schritt für Schritt, wie FORTY! funktioniert – vom Spielaufbau über Missionen und Spezialkarten bis zur Endphase. Danach zeigen wir dir Strategien, mit denen du deine nächste Partie bewusster spielen kannst.
FORTY! kurz erklärt
FORTY! ist ein taktisches Kartenspiel für 2 bis 6 Spieler ab 10 Jahren.
Jeder Spieler startet mit:
-
5 Handkarten
-
1 geheimer Missionskarte
Durch erfüllte Missionen sammelst du Punkte.
Sobald du 40 Punkte erreichst, rufst du:
FORTY!
Damit beginnt die Endphase.
Wer danach als Erster 50 Punkte erreicht, gewinnt die Partie.
Ein Spiel dauert je nach Spielerzahl und Spielverlauf ungefähr 30 bis 90 Minuten.
Was ist das Besondere an FORTY!?
Auf den ersten Blick erinnert das Grundprinzip an bekannte Ablegekartenspiele:
Du spielst Karten passend nach Farbe, Zahl oder Symbol.
Doch FORTY! ergänzt dieses vertraute Prinzip um eine entscheidende Ebene:
Geheime Missionen.
Während deine Mitspieler sehen, welche Karten du ausspielst, wissen sie nicht, warum du sie spielst.
Vielleicht sammelst du drei identische Werte.
Vielleicht arbeitest du an einer Zahlenfolge.
Oder du spielst bereits seit mehreren Runden dieselbe Farbe und hoffst, dass es niemand bemerkt.
Dadurch entsteht zusätzlich zum sichtbaren Kartenspiel ein taktisches Spiel um Informationen, Timing und Täuschung.
1. Der Spielaufbau
Bevor die Partie beginnt, werden Spielkarten und Missionskarten getrennt voneinander gemischt.
Jeder Spieler erhält:
-
5 Spielkarten auf die Hand
-
1 verdeckte Missionskarte
Die eigene Mission bleibt geheim.
Anschliessend wird die oberste Spielkarte aufgedeckt und als Startkarte in die Mitte gelegt.
Der jüngste Spieler beginnt.
Danach wird in der aktuellen Spielrichtung weitergespielt.
2. So funktioniert ein normaler Zug
Ein normaler FORTY!-Zug besteht grundsätzlich aus drei Teilen.
Schritt 1: Eine Karte spielen
Du kannst eine Karte ablegen, wenn sie mit der obersten Karte des Ablagestapels übereinstimmt durch:
-
Farbe
-
Zahl
-
Symbol
Wichtig: Du musst keine Karte spielen.
Auch wenn du eine passende Karte auf der Hand hast, darfst du sie behalten.
Das ist taktisch entscheidend.
Eine Karte, die du jetzt problemlos ablegen könntest, kann später für deine Mission notwendig sein.
FORTY! belohnt deshalb nicht automatisch den Spieler, der möglichst viele Karten loswird.
Schritt 2: Mission prüfen
Hast du die Bedingungen deiner aktuellen Mission erfüllt, deckst du deine Missionskarte auf.
Du erhältst die entsprechenden Punkte und ziehst anschliessend eine neue geheime Mission.
Danach arbeitest du an deinem nächsten Ziel.
Schritt 3: Karte nachziehen
Am Ende eines normalen Zuges ziehst du eine Karte vom Nachziehstapel.
Einige Karten und Missionen bilden Ausnahmen.
Bei bestimmten Aktionen endet der Zug ohne zusätzliches Nachziehen.
3. Die Missionskarten von FORTY!
Missionen sind das Herzstück von FORTY!.
Sie bestimmen, welche Kombination oder Aktion du gerade vorbereiten musst.
Die Basisversion enthält vier Missionsarten.
Farbkombinator – 20 Punkte
Der Farbkombinator ist die wertvollste Mission der Basisversion.
Um sie zu erfüllen, musst du in drei aufeinanderfolgenden eigenen Zügen jeweils eine Wertkarte derselben Farbe spielen.
Beispiel:
-
Zug: blaue 3
-
Zug: blaue 8
-
Zug: blaue 6
Mission erfüllt.
Du erhältst:
20 Punkte
Strategische Schwierigkeit
Der Farbkombinator benötigt mehrere Runden Vorbereitung.
Dadurch kann deine Absicht für aufmerksame Mitspieler sichtbar werden.
Wenn du bereits zweimal hintereinander dieselbe Farbe gespielt hast, solltest du damit rechnen, dass jemand beginnt, deine Mission zu vermuten.
Blocker-Experte – 10 Punkte
Für diese Mission musst du einen Blocker erfolgreich gegen eine Spezialkarte einsetzen.
Gelingt dir das, erhältst du:
10 Punkte
Diese Mission unterscheidet sich von den anderen, weil du nicht vollständig kontrollieren kannst, wann du sie erfüllen kannst.
Du benötigst:
-
einen Blocker
-
eine gegnerische Spezialkarte
-
den richtigen Moment
Geduld ist hier häufig wichtiger als Tempo.
Streetfreak – 10 Punkte
Für Streetfreak musst du die Karten:
4 – 5 – 6
in einem Zug ausspielen.
Du erhältst:
10 Punkte
Die Karten werden gleichzeitig gespielt.
Nach einer erfolgreich erfüllten Streetfreak-Mission ziehst du keine zusätzliche Karte nach.
Strategie
Die grösste Gefahr liegt darin, deine Zahlen zu früh aus der Hand zu geben.
Wenn du beispielsweise bereits eine 4 und eine 5 besitzt, kann eine passende 6 deutlich wertvoller sein als jede sofort mögliche Ablage.
Triplets – 10 Punkte
Für Triplets benötigst du:
drei identische Zahlen- oder Spezialkarten in verschiedenen Farben.
Beispiele:
-
drei 7er in drei unterschiedlichen Farben
-
drei gleichartige farbige Spezialkarten in verschiedenen Farben
Du erhältst:
10 Punkte
Die drei Karten werden gemeinsam ausgespielt.
Danach ziehst du keine zusätzliche Karte nach.
Warum Triplets taktisch interessant ist
Mit Triplets bekommen auch Spezialkarten eine zweite mögliche Bedeutung.
Du musst deshalb entscheiden:
Nutze ich diese Spezialkarte jetzt für ihren Effekt?
Oder behalte ich sie, weil sie Teil meiner Triplets-Mission werden könnte?
4. Die 24 Spezialkarten von FORTY!
Die FORTY! Basisversion enthält insgesamt:
24 Spezialkarten
Vier verschiedene Spezialkartentypen existieren jeweils:
-
in Orange
-
in Blau
-
in Grün
-
in Pink
-
einmal farblos
Das sind:
4 Spezialkartentypen × 5 Varianten = 20 Karten
Dazu kommen:
4 Blocker
Insgesamt:
24 Spezialkarten
Bandit
Mit dem Banditen darfst du eine Karte aus der Hand eines beliebigen Mitspielers ziehen.
Du entscheidest selbst, welchen Spieler du angreifst.
Nach dem Banditen ziehst du keine zusätzliche Karte vom Nachziehstapel.
Dein Zug endet.
Wann ist der Bandit besonders stark?
Wenn ein Mitspieler bereits auffällige Karten sammelt.
Vielleicht hast du erkannt, dass jemand:
-
dieselbe Farbe vorbereitet
-
bestimmte Zahlen zurückhält
-
möglicherweise kurz vor Triplets steht
Eine einzelne gestohlene Karte kann dann eine komplette Mission verzögern.
Twister
Der Twister tauscht die Kartenhände.
Der Spieler, der den Twister ausspielt, entscheidet, ob die Karten:
nach links oder nach rechts weitergegeben werden.
Jeder Spieler gibt seine komplette Hand weiter.
Danach wird keine zusätzliche Karte gezogen.
Warum ist der Twister so gefährlich?
Weil er nicht nur einzelne Karten verändert.
Er kann eine komplette vorbereitete Mission zerstören.
Ein Spieler sammelt seit mehreren Runden die perfekte Kombination?
Ein Twister kann sie innerhalb eines Augenblicks jemand anderem geben.
Missionstausch
Mit dem Missionstausch kannst du deine aktuelle Mission verändern.
Das ist besonders hilfreich, wenn deine Hand überhaupt nicht zu deiner Mission passt.
Anders als bei Bandit oder Twister ziehst du nach dem Missionstausch anschliessend normal eine Karte nach.
Strategie
Halte nicht zwanghaft an einer schlechten Mission fest.
Wenn du viele Runden investieren müsstest, während deine Hand perfekt zu einer anderen Mission passen könnte, kann ein Missionstausch sehr wertvoll sein.
Richtungswechsel
Der Richtungswechsel ändert die aktuelle Spielrichtung.
Aus:
Uhrzeigersinn
wird:
Gegenuhrzeigersinn
und umgekehrt.
In einer grösseren Runde kann dadurch gezielt beeinflusst werden, welcher Spieler als Nächstes an die Reihe kommt.
Farbige und farblose Spezialkarten
Bandit, Twister, Missionstausch und Richtungswechsel existieren sowohl in den vier Spielfarben als auch als farblose Variante.
Farbige Spezialkarten können entsprechend ihrer Farbe gespielt werden.
Farblose Spezialkarten können unabhängig von der aktuellen Farbe eingesetzt werden.
Wird eine farblose Karte gespielt, kann anschliessend die neue Farbe bestimmt werden.
Gerade die farblosen Varianten sind deshalb besonders flexibel.
Blocker
Der Blocker ist eine besondere Reaktionskarte.
Er wird nicht wie eine normale Karte im eigenen Zug gespielt.
Stattdessen kannst du einen Blocker unmittelbar einsetzen, nachdem ein Mitspieler eine Spezialkarte gespielt hat.
Der Effekt dieser Spezialkarte wird dadurch neutralisiert.
Wichtig
Der Blocker muss sofort eingesetzt werden.
Du kannst nicht zuerst abwarten, wie sich die Aktion entwickelt, und danach rückwirkend blockieren.
Der Zeitpunkt ist Teil der Entscheidung.
Offizielle Spielanleitung ansehen
5. Was passiert bei 40 Punkten?
FORTY! heisst nicht zufällig FORTY!.
Sobald ein Spieler 40 Punkte erreicht, ruft er:
FORTY!
Damit beginnt die Endphase.
Ab diesem Moment weiss die gesamte Runde:
Der Sieg ist jetzt unmittelbar möglich.
Das verändert die Partie deutlich.
Spieler beobachten sich genauer.
Blocker werden wertvoller.
Spezialkarten werden gezielter eingesetzt.
Und eine einzelne Mission kann plötzlich über Sieg oder Niederlage entscheiden.
6. Wie gewinnt man FORTY!?
Gewonnen hat der Spieler, der nach Beginn der Endphase als Erster:
50 Punkte
erreicht.
Es gibt allerdings eine wichtige Sonderregel.
Was passiert, wenn du zu früh 50 Punkte erreichst?
Angenommen, noch kein Spieler hat 40 Punkte erreicht und FORTY! ausgerufen.
Du stehst beispielsweise bei 30 Punkten und erfüllst den Farbkombinator für 20 Punkte.
Rechnerisch würdest du direkt auf 50 Punkte kommen.
Du gewinnst jedoch nicht.
Stattdessen erhältst du:
10 Strafpunkte
und wirst auf:
40 Punkte
gesetzt.
Gleichzeitig beginnt die Endphase.
Diese Regel macht das Timing rund um 40 Punkte besonders wichtig.
Mehr Punkte sind nicht in jeder Situation automatisch besser.
7. Die wichtigste Regel für neue Spieler
Viele Spieler machen in ihrer ersten FORTY!-Partie denselben Fehler:
Sie versuchen, möglichst viele Handkarten loszuwerden.
Das ist nachvollziehbar.
Aber es ist nicht das Ziel.
Dein Ziel sind Punkte.
Deine Karten sind Ressourcen.
Eine grosse Hand ist deshalb nicht automatisch schlecht.
Vielleicht befinden sich darin genau die Karten, die du für:
-
Triplets
-
Streetfreak
-
Farbkombinator
benötigst.
Bevor du eine Karte spielst, solltest du deshalb nicht nur fragen:
„Kann ich diese Karte ablegen?“
Sondern:
„Brauche ich diese Karte noch?“
Strategietipp 1: Denke von deiner Mission rückwärts
Sieh dir deine Mission an und überlege zuerst:
Welche Karten brauche ich, um sie zu erfüllen?
Erst danach entscheidest du, welche Karten du bedenkenlos ausspielen kannst.
Damit ändert sich deine Denkweise von:
„Welche Karte passt?“
zu:
„Welche Karte darf ich mir leisten zu verlieren?“
Strategietipp 2: Spiele nicht automatisch
FORTY! erlaubt dir bewusst, keine Karte auszuspielen.
Nutze diese Freiheit.
Wenn du kurz vor Triplets stehst, solltest du eine wichtige Karte nicht nur deshalb ausspielen, weil sie gerade passt.
Wenn du Streetfreak vorbereitest, können 4, 5 oder 6 auf deiner Hand wesentlich wertvoller sein als ein kurzfristig kleinerer Kartenbestand.
Strategietipp 3: Beobachte deine Gegner
FORTY! wird deutlich interessanter, sobald du nicht nur deine eigene Mission spielst.
Achte darauf:
-
Welche Farben werden wiederholt gespielt?
-
Welche Zahlen scheinen Spieler zurückzuhalten?
-
Wer sammelt ungewöhnlich viele Karten?
-
Wer könnte kurz vor 40 Punkten stehen?
-
Wer verwendet bestimmte Spezialkarten auffällig nicht?
Aus diesen Informationen lassen sich Muster erkennen.
Strategietipp 4: Erkenne den Farbkombinator
Der Farbkombinator benötigt drei eigene Züge mit derselben Farbe.
Das macht ihn vergleichsweise sichtbar.
Spielt ein Mitspieler zwei eigene Züge hintereinander beispielsweise Grün, solltest du beim dritten Zug besonders aufmerksam sein.
Vielleicht ist es Zufall.
Vielleicht sind gerade 20 Punkte unterwegs.
Strategietipp 5: Spezialkarten nicht verschwenden
Ein Bandit ist nicht automatisch gut, nur weil du ihn sofort spielen kannst.
Ein Twister ist nicht automatisch sinnvoll, nur weil deine aktuelle Hand schlecht ist.
Und ein Blocker sollte nicht zwangsläufig die erste Spezialkarte stoppen, die gegen dich gespielt wird.
Frage dich:
Wie viel Wert hat diese Karte jetzt – und wie viel könnte sie später wert sein?
Timing ist einer der wichtigsten Faktoren in FORTY!.
Strategietipp 6: Denke bei Spezialkarten auch an Triplets
Da Triplets sowohl mit identischen Zahlenkarten als auch mit identischen farbigen Spezialkarten erfüllt werden kann, besitzen manche Spezialkarten einen zusätzlichen strategischen Wert.
Vielleicht besitzt du bereits:
-
einen blauen Banditen
-
einen grünen Banditen
Dann kann ein weiterer Bandit in einer dritten Farbe plötzlich interessanter sein als sein eigentlicher Karteneffekt.
Das führt zu einer spannenden Entscheidung:
Spezialkarte einsetzen oder für die Mission behalten?
Strategietipp 7: Der Blocker ist mehr als Verteidigung
Der Blocker schützt dich nicht nur.
Mit der Mission Blocker-Experte kann ein korrekt eingesetzter Blocker gleichzeitig Punkte bringen.
Wenn du diese Mission besitzt, verändert sich der Wert eines Blockers massiv.
Dann schützt du möglicherweise nicht nur deine Kartenhand.
Du arbeitest gleichzeitig direkt an deinem Sieg.
Strategietipp 8: Der Twister ist am stärksten gegen vorbereitete Hände
Ein Twister sollte möglichst nicht zufällig eingesetzt werden.
Beobachte vorher deine Mitspieler.
Wenn jemand:
-
ungewöhnlich viele Karten besitzt
-
bestimmte Karten zurückhält
-
offensichtlich eine Kombination vorbereitet
kann ein Twister maximalen Schaden verursachen.
Noch besser wird der Zug, wenn du gleichzeitig abschätzen kannst, welche Hand du selbst erhalten wirst.
Strategietipp 9: Punktestand verändert die Strategie
Ein Spieler mit zehn Punkten ist nicht dieselbe Bedrohung wie ein Spieler mit 30 oder 40 Punkten.
Je näher jemand der Endphase kommt, desto wichtiger wird es, dessen Spiel aufmerksam zu verfolgen.
Bei einem Spieler mit 30 Punkten kann bereits eine erfolgreiche 10-Punkte-Mission FORTY! auslösen.
Ein Farbkombinator kann sogar einen massiven Punktesprung verursachen.
Der Punktestand ist deshalb nicht nur eine Anzeige.
Er ist taktische Information.
Strategietipp 10: Überlege gut, wann du FORTY! auslöst
40 Punkte zu erreichen klingt immer positiv.
Aber bedenke:
Wenn du FORTY! ausrufst, beginnt die Endphase für alle Spieler.
Vielleicht stehst du bei 40 Punkten.
Ein Gegner steht jedoch bereits bei 35 und hat seine nächste Mission fast erfüllt.
Dann könnte dein eigener Punktgewinn ihm plötzlich die Möglichkeit geben, die Partie vor dir zu beenden.
Der beste Spieler ist deshalb nicht immer derjenige, der am schnellsten 40 Punkte erreicht.
Manchmal gewinnt derjenige mit dem besseren Timing.
Strategietipp 11: Missionstausch früh genug einsetzen
Eine Mission nur deshalb weiterzuverfolgen, weil du bereits mehrere Runden daran gearbeitet hast, ist nicht immer sinnvoll.
Entscheidend ist:
Wie gut passt deine aktuelle Hand wirklich zu dieser Mission?
Wenn du kaum Fortschritt machst und eine andere Mission deutlich besser funktionieren könnte, kann ein Missionstausch mehrere verlorene Runden verhindern.
Strategietipp 12: Schadenfreude ist erlaubt – aber Punkte gewinnen das Spiel
Einem Mitspieler eine perfekte Hand mit dem Twister wegzunehmen fühlt sich hervorragend an.
Einen Banditen genau gegen den richtigen Gegner zu spielen ebenfalls.
Aber verliere dein eigenes Ziel nicht aus den Augen.
FORTY! ist interaktiv.
Es ist aber kein Wettbewerb darum, wer die meisten Mitspieler ärgert.
Am Ende gewinnt:
wer zuerst 50 Punkte erreicht.
Bereit für deine nächste Mission?
Wende deine Strategie an und finde heraus, wer am Tisch wirklich vorausplant.
FORTY! entdecken
FORTY! zu zweit: Mehr Duell, weniger Chaos
Zu zweit verändert sich FORTY! deutlich.
Du musst nur einen Gegner beobachten.
Jede offensive Spezialkarte richtet sich direkt gegen dieselbe Person.
Muster werden leichter erkennbar.
Dadurch entwickelt sich FORTY! stärker zu einem taktischen Duell.
Du kannst genauer analysieren:
-
welche Karten dein Gegner zurückhält
-
welche Mission vorbereitet werden könnte
-
wann ein Bandit besonders wertvoll ist
-
wann sich ein Twister lohnt
FORTY! eignet sich deshalb nicht nur für grosse Spieleabende, sondern auch für direkte Partien zu zweit.
FORTY! mit mehreren Spielern: Mehr Information, mehr Chaos
Je mehr Spieler teilnehmen, desto schwieriger wird es, alle Strategien gleichzeitig zu verfolgen.
Jetzt musst du Prioritäten setzen.
Achte besonders auf:
-
Spieler mit vielen Punkten
-
auffällige Kartenkombinationen
-
ungewöhnlich grosse Hände
-
wiederholte Farben
-
Spieler kurz vor der Endphase
Mit mehr Spielern steigt gleichzeitig die Wirkung einiger Spezialkarten.
Ein Twister kann plötzlich die komplette Dynamik am Tisch verändern.
Ein Richtungswechsel beeinflusst mehrere Spieler.
Und ein Bandit zwingt dich zur Entscheidung, wen du überhaupt angreifen möchtest.
Wann lohnt sich das BONUSPACK!?
Die FORTY! Basisversion enthält bereits alles, was du für das vollständige Grundspiel benötigst.
Wenn ihr die Missionen und Spezialkarten kennt und zusätzliche Möglichkeiten sucht, könnt ihr mit dem FORTY! BONUSPACK! erweitern.
Das BONUSPACK! bringt weitere:
-
Missionen
-
Spezialkarten
-
Zahlenkarten
-
Kombinationen
-
Strategiemöglichkeiten
Dadurch verändern sich bekannte Situationen und etablierte Strategien müssen neu gedacht werden.
Für die ersten Partien empfehlen wir jedoch bewusst die Basisversion.
Lernt zuerst die Grundmechaniken kennen.
Danach entfaltet das BONUSPACK! seinen grössten Effekt.
BONUSPACK! entdecken und neue Missionen meistern.
Neue Missionen. Neue Strategien.
Erweitere dein Spiel mit zusätzlichen Missionen, Spezialkarten und den Zahlenkarten 11 und 12.
BONUSPACK! entdeckenDie häufigsten Anfängerfehler bei FORTY!
Fehler 1: Karten um jeden Preis loswerden
FORTY! ist kein klassisches „Hand zuerst leer“-Spiel.
Karten können für Missionen entscheidend sein.
Fehler 2: Nur die eigene Mission beobachten
Du spielst nicht alleine.
Wer die anderen Spieler ignoriert, erkennt gefährliche Missionen häufig zu spät.
Fehler 3: Spezialkarten sofort einsetzen
Eine Spezialkarte kann später deutlich wertvoller sein.
Besonders Blocker, Bandit und Twister profitieren von gutem Timing.
Fehler 4: Den Punktestand ignorieren
Bei 30 oder 40 Punkten ändern sich Prioritäten.
Eine Mission kann plötzlich das gesamte Spiel entscheiden.
Fehler 5: Die eigene Mission zu offensichtlich spielen
Drei Runden dieselbe Farbe?
Drei gleiche Spezialkarten sammeln?
Eine bestimmte Zahlenkombination zurückhalten?
Gute Spieler beginnen Muster zu erkennen.
Versuche deshalb, deine Absicht möglichst spät sichtbar zu machen.
FORTY! Regeln – die Kurzfassung
Wenn du die wichtigsten Regeln schnell nachschlagen möchtest:
Spieler: 2–6
Alter: ab 10 Jahren
Spielzeit: ca. 30–90 Minuten
Start: 5 Handkarten + 1 geheime Mission
Ziel: 50 Punkte
Endphase: beginnt bei 40 Punkten mit „FORTY!“
Zahlenkarten: Werte 1–10 in vier Farben
Spezialkarten: 24
Missionen: Farbkombinator, Blocker-Experte, Streetfreak, Triplets
Spezialkarten
-
Bandit
-
Twister
-
Missionstausch
-
Richtungswechsel
-
Blocker
Bandit, Twister, Missionstausch und Richtungswechsel gibt es jeweils in allen vier Farben sowie einmal farblos.
Dazu kommen vier Blocker.
Häufige Fragen zu FORTY!
Wie viele Spezialkarten enthält FORTY!?
Die Basisversion enthält insgesamt 24 Spezialkarten.
Bandit, Twister, Missionstausch und Richtungswechsel existieren jeweils viermal farbig und einmal farblos.
Das ergibt 20 Karten.
Zusätzlich gibt es vier Blocker.
Muss ich eine Karte ausspielen, wenn ich kann?
Nein.
Du darfst bewusst keine Karte spielen, auch wenn du eine passende Karte besitzt.
Wie viele Karten bekommt jeder Spieler?
Jeder Spieler beginnt mit:
5 Handkarten und 1 geheimer Missionskarte.
Wann ruft man FORTY!?
Sobald ein Spieler 40 Punkte erreicht, ruft er:
FORTY!
Damit beginnt die Endphase.
Wie viele Punkte benötigt man zum Sieg?
50 Punkte.
Was passiert, wenn ich vor der Endphase direkt 50 Punkte erreiche?
Du erhältst 10 Strafpunkte und wirst auf 40 Punkte gesetzt.
Gleichzeitig beginnt die Endphase.
Wie funktioniert Triplets?
Du musst drei identische Zahlen- oder Spezialkarten in verschiedenen Farben sammeln und gemeinsam ausspielen.
Die Mission bringt 10 Punkte.
Kann ich FORTY! zu zweit spielen?
Ja.
FORTY! ist für zwei bis sechs Spieler ausgelegt.
Zu zweit entsteht ein besonders direktes taktisches Duell.
Kann ich eine Spezialkarte für Triplets verwenden?
Ja.
Triplets kann mit drei identischen Zahlenkarten oder drei identischen farbigen Spezialkarten in unterschiedlichen Farben erfüllt werden.
Kann ich einen Blocker jederzeit spielen?
Nein.
Ein Blocker wird unmittelbar als Reaktion auf eine Spezialkarte gespielt.
Brauche ich das BONUSPACK!?
Nein.
Die FORTY! Basisversion ist vollständig eigenständig spielbar.
Das BONUSPACK! erweitert das Spiel optional um zusätzliche Möglichkeiten.
Fazit: FORTY! ist einfach zu lernen – aber nicht einfach zu meistern
Die Grundregeln von FORTY! sind schnell verstanden.
Passende Karte spielen.
Mission erfüllen.
Punkte sammeln.
Bei 40 Punkten FORTY! rufen.
Bei 50 Punkten gewinnen.
Doch nach wenigen Runden beginnt das eigentliche Spiel.
Du erkennst, dass eine Karte nicht nur ihren aufgedruckten Wert besitzt.
Sie kann Teil deiner Mission sein.
Ein Hinweis auf die Strategie deines Gegners.
Eine zukünftige Spezialaktion.
Oder genau die Karte, die du besser noch eine Runde länger auf der Hand behalten hättest.
FORTY! belohnt deshalb nicht nur Glück.
Es belohnt Beobachtung, Timing und die Fähigkeit, eine Mission vorzubereiten, ohne dass deine Mitspieler sie rechtzeitig erkennen.
Die Regeln lernst du schnell.
Die Mission musst du meistern.
Master the Mission.
Jetzt FORTY! entdecken und deine erste Mission starten.
Bereit für deine erste Partie?
Hole FORTY! auf den Tisch und finde heraus, wer zuerst 50 Punkte erreicht.
FORTY! jetzt spielen